Datenschutz bei netID

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten spielt bei netID eine große Rolle. netID hält die europäischen Datenschutzrichtlinien ein und bietet Ihnen volle Kontrolle über das, was mit Ihren Daten geschieht. Nachfolgend möchten wir Ihnen zum besseren Verständnis einen grundlegenden Überblick über wichtige Begriffe zum Thema Datenschutz geben.

Info:

Diese Erläuterung ersetzt nicht die allgemeine Datenschutzerklärung sondern möchte Sie über einige immer wieder vorkommende Begriffe informieren. Ein Link zur Datenschutzerklärung von netID finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Was sind Cookies?

Verwendungszweck von Cookies

Cookies sind kleine Textdateien, die von Ihrem Browser erzeugt und üblicherweise zeitlich befristet gespeichert werden. Sie werden daher auch oft "temporäre Dateien" genannt. Durch das Setzen eines Cookies können sich aufgerufene Webseiten an Sie und an das, was Sie auf der Webseite unternommen haben, "erinnern", beispielsweise wenn Sie einen Artikel in einen Warenkorb legen. Wenn Sie die Cookies in Ihrem Browser löschen, "vergisst" dieser Ihren Besuch und Ihr Verhalten auf der Webseite wieder.

Cookies können viele unterschiedliche Funktionen haben, von denen einige wichtige hier aufgelistet sind:

  • Aufzeichnung des Nutzungsverhaltens des Besuchers auf einer Internetseite
  • Gezielte Steuerung und Schaltung von Werbeeinblendungen
  • Beschränkung der Einblendung mit dem gleichen Werbemittel
  • Beibehalten eines eingeloggten Zustands
  • Erstellung von Nutzungsprofilen auf pseudonymer Basis
  • Steuerung von sicherheitsrelevanten Einstellungen
  • Temporäre Speicherung von Standortdaten, Geräteeigenschaften und anderen Verarbeitungszwecken

Cookies erlauben (Privacy Layer)

Seit 2009 sind Webseitenbetreiber durch die von der EU erlassene "Cookie-Richtlinie" dazu verpflichtet, Ihre Besucher auf die Verwendung von Cookies hinzuweisen. Seitdem erscheinen beim Aufruf einer Webseite häufig kleine Banner mit dem Hinweis "diese Seite verwendet Cookies...". Erst mit dem zukünftigen Inkrafttreten der auf der DSGVO basierenden "E-Privacy-Verordnung" wird die Einholung einer ausdrücklichen Einwilligung in die Nutzung von Cookies zur Pflicht.

Diese Einwilligung wird von den Webseiten über einen so genannten "Privacy Layer" eingeholt. In diesem wird Ihnen bei Aufruf der Webseite die Möglichkeit gegeben, alle oder einen Teil der verwendeten Cookies zuzulassen oder abzulehnen.

Cookies ablehnen oder löschen

Sie können das Speichern von Cookies auch verhindern, indem Sie in Ihren Browser-Einstellungen "keine Cookies akzeptieren" auswählen. Wenn Sie keine Cookies akzeptieren, kann dies jedoch im Einzelfall zu Funktionseinschränkungen der Webseite führen.

Sie können einmal gesetzte Cookies jederzeit über Ihre Browser Einstellungen wieder löschen. Sie können zudem Ihren Browser so einstellen, dass Cookies und temporäre Dateien immer dann gelöscht werden, wenn Sie den Browser schliessen. In beiden Fällen werden Sie bei erneutem Aufruf einer cookiebasierten Webseite auch erneut über den Privacy Layer zur Annahme von Cookies gefragt.

Was ist interessenbasierte Werbung?

WEB.DE FreeMail ist ein kostenloses Produkt, das in erster Linie durch Werbung finanziert wird. Interessenbasierte Werbung manchmal auch "relevantere Werbung" genannt, ist Werbung, die im Idealfall zum Nutzer "passt", also nur Dinge bewirbt, die ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit auch interessieren. Es macht beispielsweise wenig Sinn, einem männlichen Nutzer im Alter von Mitte Vierzig Werbung für Teenie-Kosmetikprodukte anzeigen zu lassen - aber vielleicht interessiert er sich (um sämtliche Klischees zu bedienen) für Autos. Hat dieser Nutzer kürzlich nach "Geländewagen Test" gesucht, kann diese Werbung sogar noch weiter eingegrenzt werden.

Diese Profilierung findet automatisiert und anonymisiert statt. Werbetreibende vermuten anhand gesammelter Daten irgendwann, dass ein Benutzer X sich vermutlich für Geländewagen interessiert, vermutlich männlich, vermutlich Mitte 40 ist, und vermutlich in der Gegend um München wohnt. Der Werbetreibende weiß aber zu keinem Zeitpunkt, wer Benutzer X ist, erfährt weder Name, noch Adresse, noch E-Mail, und hat auch keinen Zugang zu Daten, mit denen er dies eventuell herausfinden könnte. Datenschutz hat immer oberste Priorität.

Was ist Reichweitenmessung?

Ziel der Reichweitenmessung ist es, die Nutzungsintensität, die Anzahl der Nutzer einer Webseite und das Surfverhalten statistisch – auf Basis eines einheitlichen Standardverfahrens - zu bestimmen und somit marktweit vergleichbare Werte zu erhalten.

Daten werden nach deutschem Datenschutzrecht erhoben und verarbeitet. Durch technische und organisatorische Maßnahmen wird sichergestellt, dass einzelne Nutzer zu keinem Zeitpunkt identifiziert werden können. Daten, die möglicherweise einen Bezug zu einer bestimmten, identifizierbaren Person haben, werden frühestmöglich anonymisiert.

Was ist eine IP-Adresse?

Im Internet benötigt jedes Gerät zur Übertragung von Daten eine eindeutige Adresse, die sogenannte IP-Adresse. Die IP-Adresse gehört im Sinne des Datenschutzrechts zu den personenbezogenen Daten. Eine IPv4- Adresse besteht aus vier mit Punkten verbundenen Zahlen, beispielsweise 192.168.178.1

Immer mehr Anbieter von Internetdiensten gehen dazu über, IPv6 anstatt IPv4 Adressen zu verwenden. Diese besteht aus 32 Zeichen (z.B. 1234:0ab1:1234:1234:1234:1234:1234:1234) und kann daher deutlich mehr Kombinationen bilden als die IPv4-Adressen. Dies wird notwendig, wenn immer mehr Geräte wie Kühlschränke, Autos und andere technische Geräte mit dem Internet verbunden werden.

Die Vergabe von (dynamischen) IP-Adressen erfolgt zeitlich befristet. Sie werden nach Verwendung gelöscht oder in regelmäßigen Abständen für die weitere Nutzung neu vergeben. Webseiten hingegen besitzen statische IP-Adressen, die gleichbleibend sind.

Was bedeutet Opt-in, Double-Opt-in und Opt-out?

Wenn Sie sich auf einer Webseite registrieren, sehen sie in der Regel kleine Kästchen, in die man einen Haken setzen kann. Der bekannteste Fall ist der, dass Sie die AGBs akzeptieren müssen, bevor sie den Dienst nutzen. Es gibt aber auch weitere Abfragen, etwa zu einem Newsletter-Abonnement.

Beim Opt-in-Modell muss der Empfänger der Werbe- und Informationsangebote explizit sein Einverständnis vor dem ersten Versand geben, bspw. durch das ausdrückliche Anwählen der entsprechenden Option. D.h. er aktiviert das Kästchen.

Da dieser Vorgang theoretisch auch unerwünscht, beispielsweise durch Dritte erfolgen kann, verwenden viele Anbieter den Double-Opt-in. Hierbei wird zusätzlich eine E-Mail oder SMS an den Nutzer geschickt, die einen Bestätigungslink enthält. Erst nach dem Klick auf den Bestätigungslink wird der Dienst aktiviert.

Im Gegensatz dazu geht man beim Opt-out-Modell davon aus, dass die Zusendung von Werbe- und Informationsangeboten erwünscht ist, bis der Empfänger dem aktiv widerspricht. In diesem Fall ist das Kästchen bereits vorab aktiviert. Diese Methode ist in der Regel nicht zulässig und wird oft zur missbräuchlichen Abschluss eines versteckten Abos verwendet.

Welche Datentypen werden beim Datenschutz unterschieden?

Inhaltsdaten sind die Inhalte, die Sie als Nutzer aktiv erstellen oder verwenden. Diese Informationen werden in unseren Diensten gespeichert, damit sie Ihnen zur Nutzung zur Verfügung stehen, beispielsweise e-Mails, Adressen oder ein Fotoalbum. Die Inhalte sind rechtlich und technisch vor Fremdzugriff geschützt und unterliegen dem Fernmeldegeheimnis.

Unter Nutzungsdaten versteht man alle Informationen, die bei der Verwendung eines Dienstes entstehen und die auf den Umfang der Nutzung des Produktes schließen lassen. Diese Daten können zu Abrechnungszwecken erforderlich sein oder auch für Sicherheitsfunktionen, z.B. Schutz vor Hackerangriffen, relevant sein.

Verkehrsdaten nach § 96 TKG sind technische Informationen, die bei der Nutzung anfallen, z.B. Datum und Uhrzeit des Zugriffes bzw. der Zustellung ein E-Mail. Speicherumfang wie auch die Speicherdauer von Verkehrsdaten sind im Telekommunikationsgesetz geregelt.